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Unternehmen – Saddle me stellt sich vor

Saddle Me Engelke – ein Name, den wir bewusst gesucht und gefunden haben, weil er das beschreibt, was unsere Kunden, die Pferde UND die Reiter von uns erwarten. Es ist die klare Ansage an uns, den richtigen Sattel zu finden:

DEN …

  • … der das Pferd am wenigsten von seiner natürlichen Bewegung verlieren lässt
  • … der dem Reiter die bestmögliche Balance erlaubt ohne das Pferd zu behindern
  • … der dem Zweck und den Wünschen des Reiters aber auch dessen Ausbildungsstand bzw. der anatomischen Kapazität des Pferde am besten entspricht

  • … der dem Wachsen und den muskulären Auf und Abs des Pferde am längsten folgen kann
  • … der durch Qualität und Design sowohl in Ästhetik als auch im Reitkomfort am meisten überzeugt
  • … der in Form und Beschaffenheit, was Leder, Nähte und Sattelbaum betrifft, am längsten haltbar ist und mit den Bedingungen des Reitsports – Wetter, Schmutz, Abrieb sowie enormem physikalischem Zug – und Druckkräften am souveränsten umgeht

Während man das liest, wird schnell klar, dass es in der Sattelanpassung auf diesem Niveau schon lange nicht mehr reicht, ein guter Sattler zu sein, der sein Handwerk versteht.


Es verlangt ein komplexes Wissen über die Anatomie von Pferd und Reiter und – vor allem – Kenntnisse von den biomechanischen Abläufen unter und auf dem Sattel in der Bewegung. Dies alles ist während einer einfachen Ausbildung in einem Handwerksberuf selbst bei einer Meisterqualifikation schon aus zeitlichen Gründen nicht zu vermitteln. Gleichwohl sind auch die Ansprüche an die Kenntnisse eines Reitsportsattlers über die Vielfalt der Lederarten, Sattelkissen, Sattelbaumkonstruktionen sowie deren Veränderbarkeit und Bearbeitung durch die internationale Vielfalt der Hersteller enorm angewachsen.

Für einen Autobesitzer ist es völlig normal, mit seinem Porsche nicht in eine Toyota-Werkstatt zu fahren. Beim Sattler wird vorausgesetzt, dass er einen argentinischen Sattel genauso gut kennt wie einen deutschen oder italienischen. Dies führt in der Praxis oft zu bewussten Falschaussagen und manch guter Sattel endet bei Ebay, weil der Sattler nicht in der Lage oder willens ist, eine technisch mögliche Änderung durchzuführen. Ganz nebenbei lösen unpassende Sättel in der Regel Rittigkeitsprobleme beziehungsweise Takt- und Bewegungsstörungen bis hin zu starken Lahmheiten aus.


Das heißt die fachliche Kapazität zu unterscheiden, ob es tatsächlich am Sattel liegt wenn das Pferd lahmt oder am Unvermögen des Reiters oder eventuell an der Überforderung des Pferdes verlangt natürlich auch einen entsprechenden reiterlichen Background. Zudem ist eine Lahmheit oder Taktstörung, auch wenn sie noch so gering sein sollte, ein wichtiges Kriterium in der Beurteilung beziehungsweise Anpassung eines Sattels.

Sodass auch hier ein Grundmaß an orthopädischem Fachwissen vorhanden sein sollte, um nicht laienhafte Diagnosen auszusprechen, wohl aber im geeigneten Moment ein Fachtierarzt in die Problemlösung zu integrieren. Den Menschen zu finden, der alle diese Eigenschaften in sich vereint, ist in etwa genauso schwierig, wie fünfjährige Grand Prix Pferde mit Vet-Check-Klasse 1 für 5000,00 Euro zu kaufen. Im Klartext: Wer mit diesem Anspruch auf Sattelsuche geht, wird viele (teure) Enttäuschungen erleben.


WARUM ALSO ZU SADDLE ME?
Saddle Me ist keine „One Man Show“, wie bei vielen anderen Sattlern, sondern echtes Teamwork. Carsten Engelke – eigentlich gelernter Banker – nutzt seine langjährige Erfahrung als Reiter insbesondere in der Ausbildung junger Pferde und der Korrektur von vermeintlich verdorbenen Pferden, um das Anpassen von Sätteln in der Bewegung unter dem Reiter zu perfektionieren. Aufgewachsen in einer alten Züchter- und Reiterfamilie ist sein natürlicher Pferdeverstand die Basis für Diskussionen mit Reitern, Trainern und Veterinären bis hin zum höchsten Niveau auf Augenhöhe. Die Erfahrung, dass viele „bösartige“ oder „verrittene“ Pferde nach eingehendem Ausrüstungs- und Gesundheitscheck plötzlich schön zu reiten sind, ist die prägende Essenz aus seiner jahrelangen Arbeit mit den Pferden.

Frei nach dem Motto „Die Pferde machen uns alle immer wieder klein“ geht das Sammeln von Erfahrungen über die Vielzahl der Pferde mit dem Anwachsen der Kompetenz in der Anpassung von Sätteln Hand in Hand. Im Zuge der Tätigkeit als Produktdesigner bei Prestige Italia (seit 2005 als beratender Lizenzgeber für den Prestige D1 und seit 2011 als verantwortlicher Leiter Development-Research) war und ist es für ihn möglich, auf wissenschaftliche Erkenntnisse und den Erfahrungsschatz sowohl international vieler Universitäten als auch etlicher Spitzensportreiter zuzugreifen – ein absoluter Schatz an Wissen, der den Kunden von Saddle Me exklusiv zur Verfügung steht.


Auch ist seine Tätigkeit als Dozent für Prestige in der Schulung und Ausbildung der größten und erfolgreichsten Saddle Fitter in tatsächlich allen für den Reitsport wichtigen Nationen ein Zugang zum Wissen der Besten ihrer Zunft. Denn wie bei allen Pferdeleuten treffen auch hier unterschiedlichste Persönlichkeiten und Erfahrungen aufeinander. Der konstruktive Streit am Pferd ist der härteste aber auch erfolgreichste Weg, seine Arbeit immer weiter zu verbessern.

Wohl nur im Reitsport lernt auch der Lehrende, während er unterrichtet.

Madelene Engelke – zusammen mit Carsten Engelke Geschäftsführerin von Saddle Me – ist der Schlüssel zum Sport. Reiterlich geprägt durch ihre duale Schulausbildung in Strönsholm – dem Warendorf Schwedens – sowie durch ihre Beratertätigkeit bei Grand-Prix-Ausbilder Hasse Hoffmann (Dänemark), ist auch von ihrer Seite die Augenhöhe zum Sport auf höchstem Niveau gegeben. Verantwortlich für Organisation, Verwaltung und Sportpferde laufen bei ihr alle Fäden zusammen. Nach erfolgreichem Personal-Management-Studium an der Universität von Karlstad (Schweden) folgte eine mehrjährige erfolgreiche Tätigkeit als Verkaufsmanagerin bei Equality Line AB, dem umsatzstärksten Großhändler in Skandinavien.


Diese Verbindung ermöglicht der Firma Saddle Me die heute unverzichtbare internationale Ausrichtung und Vernetzung im weltweiten Reitsport – ohne den Bezug zur eigenen Heimatregion sowohl hier in Deutschland als auch in Schweden zu verlieren.

Seit Oktober 2013 lebt die gebürtige Schwedin nun in Langenhagen. Selbst erfolgreich im Dressursattel bis zur schweren Klasse ist sie – zusammen mit Leonie Bramall, Dieter Smitz, Anna Fiebelkorn und Kathrin Meyer zu Strohen – die erste große Hürde für neue Produkte und Entwicklungen.

Erst wenn die eigenen Pferde bzw. die Top-Pferde der genannten Partner über einen längeren Zeitraum mit den Innovationen verbessert zu reiten sind, geht ein Produkt in die Öffentlichkeit. Der Anspruch an diese Produkte ist mit zunehmendem Erfolg von D1, ABS, RP-Gurt etc. enorm hoch. Den Versuch vieler Mitbewerber, diese Produkte zu kopieren, empfinden wir – ähnlich wie ein Sportreiter, der seine eigenen Trainingsmethoden von Konkurrenten präsentiert bekommt – als Ansporn, uns weiter zu verbessern.


Peter Keil ist der Reitsportsattler bei Saddle Me. Zwei Jahrzehnte Erfahrung im Sattlerhandwerk machen ihn zum Garant für die perfekte Ausführung aller Sattler- und Reparaturarbeiten rund um Sattel und Zubehör. Die langjährige Zusammenarbeit von Peter Keil und Carsten Engelke war und ist nie unkompliziert – will doch der Reiter, Entwickler und Saddle Fitter Carsten Engelke im Zuge der Problemlösung am Pferd als auch in der Entwicklung völlig neuer Produkte Arbeiten am Sattel ausgeführt haben, die man als Handwerker schlichtweg „so nicht macht“. Das heißt: Viele innovative Entwicklungen der letzten Jahre sind mit Handwerksrichtlinien und Zunftethik nicht zu rechtfertigen, bzw. widersprechen den zum Teil immer noch geltenden Richtlinien komplett!

Peter Keil – erfahren wie streitbar – gehört jedoch zu denen, die auch mal etwas Neues ausprobieren und nicht an Konventionen gefesselt sind. Am Ende gilt im Reitsport wie im Sattelbau: „Wer heilt, hat recht“!

Maren Holzapfel schließlich – natürlich ebenfalls aktiv im Dressur- und Springsattel und seit 2015 nun auch erfolgreiche Züchterin – ist die „Stimme“ von Saddle Me.

Bei ihr laufen alle Termine, Wünsche und Reklamationen zusammen. Durch die räumliche Nähe ihres Büros zur Sattlerei ist sie die erste Ansprechpartnerin beim Fortgang von Reparaturen, bei Neubestellungen sowie bei Versand oder Abholung von Sätteln und Zubehör.